6. September 2021 | Lesezeit: 5 Minuten

Worauf kommt es bei Kurzgrössen für Damen an und was zeichnet die speziell auf die Bedürfnisse kleiner Frauen angepassten Kleidungsstücke aus? Unsere Expertin Kerstin verrät Ihnen, auf welche Besonderheiten Sie bei Mode in Kurzgrössen für Damen achten sollten. Zudem teilt sie Ihre besten Tipps, mit denen kleine Damen gross rauskommen und ihre Proportionen in das beste Licht rücken.

Liebe Leserinnen,

mein Name ist Kerstin und ich arbeite in der Qualitätsentwicklung bei Cornelia. Dort bin ich zuständig für die Passformoptimierung. Mein Spezialgebiet ist die Damenmode – und damit auch Mode für kleine Frauen. Damit jede Frau bei Cornelia zu ihrer Grösse, ihrem Alter und ihrer Statur passende Kleidung findet, erstelle ich Masstabellen, mustere Kleidungsstücke und berate meine Kollegen und Kolleginnen vom Einkauf in Material-, Passform- und Verarbeitungsfragen.

Frau mit Maßband

Denn in einem sind wir uns einig: Kein Körper ist wie der andere, und ganz egal ob kurvig, zierlich, gross gewachsen oder eher klein – jede Frau sollte sich in ihrer Kleidung wohlfühlen!

Kurzgrössen von A bis Z

Worum es in diesem Beitrag geht, ahnen Sie sofort, wenn Sie die Antwort auf die folgende Frage wissen: Was haben Helene Fischer, Kylie Minogue, Mireille Mathieu und Madonna gemeinsam – einmal abgesehen davon, dass alle vier Damen grosse Stars sind? Ganz genau: Allesamt sind sie kleine Frauen mit einem grossartigen Gespür für Mode. Und genau darum soll es heute gehen: tolle Mode in Kurzgrössen für Damen unter 1,65m – denn das ist die Marke, an der die Normalgrössen beginnen und die Kurzgrössen enden. Was sind Kurzgrössen überhaupt? Und was streckt kleine Damen optisch?

Was unterscheidet Normal- von Kurzgrössen?

Frauenhaende vor Naehutensilien

38, 40, 42 – diese Grössen kennen Sie mit Sicherheit. Aber haben Sie in der Grössenübersicht auch schon einmal die 19, 20 oder 21 gesehen? Diese Ziffern stehen im Kosmos der Konfektionsgrössen für die Kurzgrössen. Die kleinste Kurzgrösse ist die 16, die grösste die 31. Diese ergeben sich – Sie ahnen es möglicherweise bereits –, aus den halbierten Normalgrössen. Eine Normalgrösse 40 entspricht demnach einer Kurzgrössen 20. Welche Masse sich zentimetergenau dahinter verbergen, verrät Ihnen ein Blick auf unsere » Grössentabelle.

»Eine Hose in Kurzgrösse 20 ist aber nicht einfach nur kürzer als ihre „grosse Schwester“ in der 40. Denn generell gilt: Um eine gute Passform bei einer Kurzgrösse zu gewährleisten, ist es wichtig, die veränderte Gesamtproportion des Körpers zu berücksichtigen. Bei Hosen bedeutet das: Die Leibhöhe wird verkürzt und die Position des Knies ist etwas nach oben versetzt. So vermeiden wir, dass die schmale Stelle am Beinverlauf, die das Knie betonen soll, auf Höhe der Wade sitzt. Dasselbe gilt im Übrigen auch für »Jeans in Kurzgrössen.

Da auch der Oberkörper bei kleineren Damen in der Regel etwas kürzer ist, gibt es beim Schneidern von Oberteilen und Röcken ebenfalls einiges zu beachten, damit die Kleidungsstücke perfekt sitzen. Hier ist es notwendig, dass sowohl die Ärmel als auch der Rumpf verkürzt werden. Ausserdem verschieben wir die Taillenhöhe und die Hüfttiefe nach oben. Gleiches gilt für den Brustpunkt, also die höchste Stelle im Brustbereich. Probleme, die Sie möglicherweise vom Kürzen oder Kürzenlassen Ihrer Kleidung kennen, wie beispielsweise ein zu weiter Ärmelsaum oder ein zu tief sitzender Ausschnitt, lassen sich somit durch den Kauf von Kleidungsstücken in Kurzgrössen vermeiden. Eine grosse Auswahl modischer Blusen und Röcke in Kurzgrössen für Damen, die speziell auf die Bedürfnisse kleiner Frauen angepasst sind, erwartet Sie im Cornelia Online-Shop.

Kurzgrössen für Damen: Ton in Ton statt starker Kontraste

Outfits Ton in Ton

Damen, die kleiner als 1,65m sind, sollten also bestenfalls zu Kurzgrössen greifen, damit alles am rechten Platz ist und perfekt sitzt. Aber wie bei den meisten Dingen im Leben gesellt sich zur Pflicht im besten Fall die Kür. Denn mit dem einen oder anderen raffinierten Trick bei der Kleiderwahl kommen kleine Frauen mühelos gross raus. So sollten sie beispielsweise starke Kontraste zwischen Ober- und Unterteilen vermeiden, da diese den Körper optisch in zwei Hälften teilen. Ein Outfit aus einer Farbfamilie lässt die Trägerin grösser erscheinen. Wählen Sie beispielsweise zu der hellen Lederimitathose von Delmod die Longstrickjacke in pastellfarbener Color-Blocking Optik, um einen weichen Übergang zu kreieren. Gleiches gelingt Ihnen mit der grauen Jeans zu dem olivfarbenen Blouson.

Kleine Tipps mit grosser Wirkung

Tipps fuer Kurzgroessen
  • Schmal geschnittene Hosen lassen die Beine länger wirken.
  • Helle Oberteile mit »V-Ausschnitt und leicht geöffnete »Blusen strecken durch ihre Vertikalität optisch und lenken den Blick nach oben – so beispielsweise auch die Tunika in floralem Design von Basically You.
  • Kurze bis mittelange Jupe und »Röcke zeigen Bein und lassen Sie dadurch grösser erscheinen. »Das Kleid in Veloursoptik in dem warmen Braunton ist der Herbstbegleiter und streckt Ihre Figur optisch.
  • Kombinieren Sie eher kurze Oberteile zu hochgeschnittenen Jupen und Hosen – das lässt die Beine länger wirken.
  • »¾-Ärmel und leicht nach oben geschoppte Pullis oder Jacken setzen den Oberkörper optisch höher an – die Beine wirken automatisch länger.
  • Grosse Kragen, Rüschen und klobige Accessoires machen breit statt lang. Greifen Sie besser zu Schals und langen, möglichst feingliedrigen Ketten.
  • Tragen Sie spitz zulaufende Schuhe mit Absätzen – schon ein kleiner Absatz schmeichelt Ihren Beinen.

Haben Sie noch weitere Tipps und Tricks, mit denen Sie den einen oder anderen Höhenzentimeter gutmachen, oder Fragen zu Passformen und Mode in Kurzgrössen für Damen? Dann freue ich mich auf Ihre Kommentare unter dem Beitrag!

Unterschrift Kerstin
Empfehlungen der Redaktion

Ihre Meinung ist gefragt
Schreiben Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.